Tag -69 (14.03.2016): Die Geschichte vom Auspuff

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Dass der Auspuff an weniger als dem buchstäblich „seidenen Faden“ hängt war uns beim Kauf bereits klar.

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Der unter dem Fahrzeug heimlich „gegooglete“ Ersatzteilpreis von 28 € für das defekte Endrohr erwies sich zwar in etwa als richtig, aber das tatsächlich RICHTIGE  Endrohr unter den unterschiedlichen Varianten zu finden, gestaltete sich schwieriger als erwartet.

Wer billig kauft, kauft ja bekanntermaßen meistens zwei mal, oder aber man holt das Schweißgerät… Denn irgendwie hat das nagelneue „Röhrchen“ vom osteuropäischen Ersatzteilmarkt dann doch nicht die gewünschte Passgenauigkeit und so muss im strömendem Regen ein Halter umverlegt werden.

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…und wenn man aus seinen Fehler nicht lernt, schweißt man direkt, nachdem man festgestellt hat, dass neben dem Endrohr auch ein neuer Schalldämpfer notwendig ist, weiter: denn am ebenfalls bei Ebay gekauften Schalldämpfer passen die Halter auch nicht und das Abgangsrohr ist zu lang. Ein klarer Fall für den Opa, der mit aller Kunst und gegebenen Mitteln das Blech anpasst.

Zwischenzeitlich werden die „Bauarbeiten“ an Oscar wegen der Hochzeit von unseren Freunden unterbrochen. Aber zumindest weiht Lani mit ihrer Freundin Anne das Wohnmobil ein und so schlafen die beiden während der Hochzeitsfeier von etwa Mitternacht bis auch die Großen müde sind und endlich heim fahren.

Eine Woche, zwei Rohrbögen, drei Schellen und ca. 150€ später ragt der Auspuff dann auch noch unter der Seitenschürze hervor und die Abgase landen ungefähr da wo sie hingehören – zumindest aber nicht in der Verwirbelung unter / hinter dem Auto, wo der Kühlschrank sie wieder einsaugt…

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Der „Win des Tages“ geht eindeutig an einen Opa mit Schweißgerät, während der „Fail des Tages“ an gänzlich passUNgenaue Ersatzteile geht!

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