Tag 23 (13.06.2016): Tausche See gegen Fjord

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Man könnte sich den Umweg sparen, allerdings entgehen einem dann auch ein Haufen schöner Fleckchen Norwegen.

Unser Plan sieht vor, heute über Stryn und Oppstryn bis nach Geiranger zu fahren, um morgen mit der Fähre über den Geirangerfjord nach Hellesylt zu cruisen um anschließend fast wieder in Stryn zu landen.
Ein hoher Kostenaufwand, doch wollen wir wenigstens eine klassische Touri-Route fahren, wo wir uns doch entschieden haben, nicht beim Wohnmobilstau am  Trollstigen mitmachen zu wollen.
Schweren Herzens verlassen wir unser Plätzchen am See und brechen auf in Richtung des Stryn Sommerskisendret. Ein Sommerskisendret hat nach norwegischer Vorstellung nichts mit Kunstschnee oder Ersatzprodukten zu tun, sondern es liegt im Winter zu viel Schnee und im Sommer gerade nur noch so viel um der weißen Pracht ansatzweise Herr zu werden.
Die Zufahrt zum Pistenparadies ist auch heute noch per Schranke verschlossen, was folglich auf immer noch zu viel Schnee im Juni hinweist.
Wir fahren die neue Passstraße in Richtung Otta weiter um dann in Richtung Geiranger abzubiegen. Unterwegs treffen wir auf imposante Wasserfälle, unwirkliche Schneelandschaften und immer noch vereiste Gebirgsseen.
Bei der Abfahrt vom Hochplateau öffnet sich nach ein paar Kurven das Tal und gibt die atemberaubende Sicht bis auf den Geirangerfjord – dem wohl bekanntesten und angeblich schönsten Fjord – frei.
Wir verbringen die Nacht an einem Aussichtspunkt kurz oberhalb von Geiranger.

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