Tag 1 (22.05.2016) – Der (geplante) Abfahrtstag

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Planung soll ja angeblich Zufall durch Irrtum ersetzen. Der Irrtum liegt allerdings zu Beginn darin, dass wir irgendwann einmal zufällig pünktlich mit irgendetwas fertig wären. Wir sind noch gänzlich mit unserem „gutbürgerlichen“ Leben beschäftigt, bevor wir uns ins Vagabunden-Dasein (wie der Opa das so schön sagt) stürzen können. Die letzten Rechnungen bezahlen, die Steuererklärung fertig machen, letzte Versicherungs-Checks, die Wohnung noch einmal so herrichten, dass sie knapp 10 Wochen ohne uns klarkommt und zu guter Letzt wirft Oscar noch von Tag zu Tag kleinere Baustellen auf, die als „Nice-to-have“ angegangen werden und schlussendlich doch mit „Uiuiuiui-das-muss-aber-noch-in-jedem-Fall-vorher…“ enden…
In den vergangenen Tagen ist die Heckbox fertig geworden, die die unpraktische Dachbox ersetzen soll.

Oscar ist um eine Vielzahl von 12V- und USB-Steckdosen aufgerüstet worden, sodass alle elektronischen Helferlein unterwegs geladen werden können – im schlimmsten Fall über einen kleinen Wechselrichter.
Wir haben es fast geschafft, alle uns wichtigen Menschen vor unserer Abreise noch einmal zu sehen und gestern haben wir noch ein phantastisches Familientreffen mit allen 13 Urenkeln hinter uns gebracht. Doch während unsere Hintern noch auf unterschiedlichsten Hochzeiten tanzen, ist an Abfahrt noch nicht zu denken.

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